Um eine der geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten Berlin, die Berliner Mauer zu erkunden, besucht man am besten zunächst das Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Es dokumentiert die Geschichte sowie das Grenzsicherungssystem und berichtet außerdem von den verschiedenen Fluchtversuchen. Es ist ein guter Einstieg, um anschließend entlang des Berliner Mauerwegs die Berliner Mauer zu begutachten.
Der Berliner Mauerweg ist ein 160 Kilometer langer Fuß- und Radweg, der entlang der ehemaligen Grenzanlagen führt, teils innerhalb der Stadt, teils auf dem Land. 14 verschiedene Routen laden dazu ein, sowohl die Historie als auch reizvolle Landschaften zu erkunden.
Von der Grenzmauer selbst sind nur drei Teilstücke erhalten geblieben. Der längste Abschnitt befindet sich in der Bernauer Straße, wobei ein Teil in die dortige Gedenkstätte integriert wurde. Weitaus besser erhalten ist die Hinterlandmauer, von der auch Teile entlang der Bernauer Straße verlaufen. Ein Besuch dort lohnt sich also allemal.
Mit zu den Sehenswürdigkeiten Berlin der Berliner Mauer gehören auch die fünf verbliebenen ehemaligen Wachtürme. So zum Beispiel der Turm bei Hohen Neuendorf, der sich in einem aufgeforsteten Stück des Grenzstreifens befindet. Er ist ebenfalls Teil des Berliner Mauerwegs, ein Abschnitt, der zu einer Radtour einlädt.
Wer dem Berliner Mauerweg folgt, entdeckt auch ehemalige Gewässersperren, die ebenfalls zur Sehenswürdigkeit Berliner Mauer gehören, wie zum Beispiel die Gewässersperre am Tegeler Fließ.