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Einsames Naturparadies und idyllisches Hinterland – das ist Inselglück auf Rügen. Die Insel Rügen ist zerklüftet wie ein verunglückter Eierkuchen. Aus der Luft betrachtet schaut die Insel wie ein zerlaufener Tintenklecks aus. Wer Rügen erkunden möchte, überquert immer wieder Landbrücken zwischen dem offenen Meer und dem flachen Bodden. Zu erreichen ist die beliebte Ostseeinsel über die neue Rügenbrücke von Stralsund aus.

Die Insel Rügen

Jährlich gut zwei Millionen Besucher strömen auf Deutschlands größte Insel. Beliebte Reiseziele sind die Traumstrände auf der östlichen Seite zwischen Binz und Göhren. Bei einem Strandspaziergang in Baabe haben die Ostseeurlauber oft nur Möwen und das Rauschen des Meeres zur Unterhaltung. Die Seebrücke bei Sellin ist mit 394 Metern die längste der Insel und wohl auch die am meist besuchte.
Eine Attraktion an der Ostsee ist natürlich die Halbinsel Jasmund mit ihren weißen Kreideklippen, die sich in der untergehenden Sonne golden färben. Sehr zu empfehlen ist hier das Nationalparkzentrum Königsstuhl. Das Museum hat für die ganze Familie ein interessantes Spektrum. Begleitet wird man mit einem Audioguidesystem, das auch eine Variante für Kinder enthält. Sehr spannend vom ersten bis zum letzten Schritt. Dann gibt es hier noch die Aussichtsplattform Königsstuhl die einen Überblick über die Ostsee und die Kreidefelsen gibt.

Rügen das Naturparadies

Rügen ist stille Idylle. Felder, wohin das Auge reicht. Alte Bäume säumen die typischen Alleen, dazwischen zur Abwechslung Pferdekoppeln und Bauernland. Überall sind kleine Häfen am Wasser, wo besonders vom Kutter aus der bekannte Ostseehering zu empfehlen ist. So ein kleiner und beliebter Hafen ist Breege.
Rügen ist aber auch ein Farbenspiel mit den tiefroten Sanddornbeeren die als Dünenbepflanzung überall wild wachsen. Sanddornschnaps, Sanddornsaft, – Marmelade oder in Kosmetikprodukten ist ein unbedingte Pflicht als Mitbringsel.

Ostsee ist auch Hiddensee

Im Nordwesten ist die Insel Hiddensee vorgelagert und nur über Fähren zu erreichen. Bei Ankunft warten schon die Fahrradverleiher, denn hier geht es nur per Pedes oder Drahtesel weiter. Autoverkehr ist gänzlich untersagt. Dafür gibt es die herrlichste Dünenlandschaft und bezaubernde Sonnenuntergänge gratis. Grieben ist mit seinen ungepflasterten Wegen und weissgetünchten Reetdachhäusern der älteste und kleinste Ort auf der Insel. Kloster bietet eine Inselkirche und das Hauptmann-Haus als kulturelles Zentrum. Ganz im Süden liegt das „stillste Dorf“. Neuendorf ist ein altes Fischerdorf und hier stehen die Häuser frei in der Landschaft. Es gib keine Zäune, dafür Trampelpfade, Wiesen und breite Sandstrände.
Wahrzeichen der Insel in der Ostsee ist seit über 100 Jahren der 28 Meter hohe Hiddenseer Leuchtturm von Kloster.

Der Rasende Roland

Eisenbahnfans, Touristen und auch die einheimische Bevölkerung nehmen gern den fahrplanmäßigen Betrieb der Schmalspurbahn von Lauterbach Mole über Putbus-Binz-Sellin nach Göhren in Anspruch.
Mit dem Tagesticket in der Tasche lässt es sich beliebig ein- und aussteigen um die bekannten Bäderorte zu besuchen.

Beliebte Schiffsausflüge auf der Ostsee

Vom Hafen aus lassen sich kurzweilige Ausflüge unternehmen. Die Bäder der nahen Insel Usedom sind im Sommer per Schiff schnell zu erreichen. Von Sassnitz aus sind Ausflüge per Schiff nach Polen, nach Schweden und nach Dänemark möglich und zählen zu beliebten Urlaubsunternehmungen für Gäste der Insel Rügen.

Regionale Produkte

Zu den typischen Spezialitäten der Insel gehört im Frühsommer der Hornfisch mit seinen grünen Gräten.
Kartoffeln und Spargel von Bauer Lange aus Lieschow oder Geflügel vom Geflügelhof Kliewe in Mursewiek zählen ebenso dazu. Zu den einheimischen Produkten zählen auch der Camembert-Käse „Rügener Badejunge“, Wittower Kohl, Apfelsaft vom Hofgut Bobbin, Obstbrände aus Lieschow und Produkte sowie Fischkonserven aus Sassnitz. Seit einigen Jahren spielt im Bereich Wellness und Gesundheit die Rügener Heilkreide als Wärmetherapeutikum und Kosmetikum eine immer größere Rolle.
Rügen ist auch für seinen Bernstein bekannt. Doch Vorsicht: Bernstein kann schnell mit den kleinen Phosphorklumpen aus Brandbomben vom Zweiten Weltkrieg verwechselt werden.

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