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Die lykische Küste und die Felsengräber von Myra gehören mit zu den beliebtesten Zielen in einem Türkei Urlaub.

Geschichte der Felsengräber von Myra

Früher waren die Felsengräber aufgrund der Küstenlage ein Umschlagplatz für den Seehandel. Von dem früheren Glanz der Stadt ist heutzutage nicht mehr viel übrig geblieben.
Heute sind es vielmehr die um 400 v. Chr. entstandenen Felsengräber, die Besuchermassen anlocken.

Die Lykier brgruben Tote damals nicht unter der Erde, sondern bauten hohe Grabstätten. Die Gräber wurden in Häuserformen in den Fels geschlagen.
Im 4. Jh. lebte hier der Bischof von Myra. Die Legende beschreibt ihn als wohltätigen Menschen, dem zahlreiche Wundertaten nachgesagt werden. Dem Bischof zu Ehren wurde im 6. Jh. eine Kirche errichtet, die im 8. Jh. zu einer 3-schiffigen Basilika ausgebaut wurde. Erst im 19. Jh. fanden Restaurierungsarbeiten im Auftrag des russischen Zaren statt.

Wegen des Bischof Nicolaus von Myra feiern wir den Nikolaustag.

Öffnungszeiten

Mai – Oktober: von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet
November – April: von 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet

Eintritt

pro Person zahlen Sie 15 TL
(1 TL = 0,16 Euro)

Die religiöse Überzeugung der Lykier veranlasste sie, für ihre Toten Grabhäuser in den Fels zu meißeln. Die Seelen der Verstorbenen werden von Vogelgeistern in die jenseitige Welt gebracht. Die Grabstätten sollten dem Himmel deshalb so nah wie möglich sein. Die Lykier imitierten ihren eigenen Wohnstil in der Bauweise der Fassadengräber mit ihren Säulen und Reliefs. Einige Gräber kann man auf Anfrage besichtigen. Wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen sollte man sich nicht alleine an eine Klettertour wagen.

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