Der Englische Garten zählt nicht nur zu den bekanntesten München Sehenswürdigkeiten, sondern ist auch eine der größten und ältesten öffentlichen Parkanlagen der Welt.

Geschichte Englischer Garten in München

Im Februar 1789 ließ der Kurfürst Karl Theodor dort einen Militärgarten anlegen. Der Park wurde im Stil eines englischen Landschaftsgarten im Frühjahr 1792 dann für die Münchner Bevölkerung eröffnet.

Sein heutiges Aussehen erhielt der Englischer Garten im Wesentlichen in den ersten zwanzig Jahren seines Bestehens durch den Hofgärtner Ludwig von Sckell. Englischer Garten ist heute das Synonym für das grüne Herz Münchens.

Architektur und Anlage vom Englischen Garten

Das 4,17 km² große Gelände zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Gestaltung aus. Neben den bekannten und immer belebten Liegewiesen gibt es auch ruhige Baumbestände und mehrere Bäche, die von mehr als hundert Brücken und Stegen überquert werden. Auch ein großer künstlicher See befindet sich im Englischen Garten.

Der größte Teil des Gebietes ist für den Verkehr gesperrt und ein ideales Erholungsgebiet für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Reiter gleichermaßen. Im Park leben außerdem folgende Tiere:

  • 50-60 Brutvogelarten
  • Feldhasen
  • Wildkaninchen
  • Füchse
  • Igel
  • Eichhörnchen

Zudem zählt der Englischer Garten zu den größten Stadtparks der Welt. Er rangiert flächenmäßig noch vor dem Hyde Park und dem Central Park.

Neben Natur und Erholung findet man im Englischen Garten aber auch noch mehrere Gebäude, die für sich als München Sehenswürdigkeiten bekannt geworden sind. Am berühmtesten dürfte der Chinesische Turm sein, ein 25 Meter hohes hölzernes Gebäude im Stil einer Pagode, das heute den größten Biergarten Münchens beherbergt. Englischer Garten findet sich auch immer wieder als Adresse auf den Ankündigungen kostenloser Kulturveranstaltungen.