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Nördlich des Polarkreises befindet sich ein entlegenes Paradies. Vom norwegischen Festland nur durch den Vestfjord getrennt, gelten die rund 80 Inseln der Lofoten als Außenposten einer unberührten Wildnis, die über Brücken und Tunnel mit Nordnorwegen verbunden sind. In Nachbarschaft zu den Vesteralen prägen malerische Fischerorte, majestätische Berge und tiefe Felseinschnitte ein Archipel im Europäischen Nordmeer, dessen Schönheit unvergleichlich ist. Wen es auf die ungezähmten Inseln zieht, den erwarten grandiose Eindrücke!

Herzlich Willkommen in Nordeuropa

Mit nahezu allen Verkehrsmitteln sind die Lofoten erreichbar. Die schönste Anreise bieten die Postschiffe der Hurtigroute, die im Hafen von Svolvaer und Stamsund anlegen. Mancher Urlauber übernachtet im Rorbuer. Die alten Fischerhütten bieten heute jeglichen Komfort. Neben modernen Pensionen und noblen Hotels erwarten gemütliche Ferienwohnungen ihre Gäste.

Was für Reisende ein ergreifendes Abenteuer beim Camping auf den Lofoten verspricht, bedeutet für 24.000 Einwohner ein stetes Bemühen, die „Inseln im Licht“ durch nachhaltigen Tourismus als außergewöhnlichen Urlaubsort zu bewahren. Nur diesem Engagement ist es zu verdanken, dass das Reiseziel im milden Klima des Golfstroms mit Ursprünglichkeit beeindruckt. Sobald die Mitternachtssonne scheint, wirkt die karge Landschaft im goldenen Licht wie verzaubert. In der kalten Jahreszeit zieht das Nordlicht begeisterte Blicke an. Wer im Winter in die Einsamkeit der Lofoten reist, kann sogar Skifahren mit Meerblick.

Was Urlauber auf den Lofoten erleben können

Bis heute lockt das einzigartige Licht bei schnell wechselnden Witterungsbedingungen Künstler an, die ihre Werke in Galerien und Ausstellungen präsentieren. Die Lofotenkathedrale in Kabelvag gehört zu den größten Holzkirchen des Landes. Im Wikingermuseum tauchen Besucher in die Geschichte der Nordmänner ein, die wie keine andere Kultur die Lofoten prägten. Zeugnis aus dieser Zeit ist ein 83 Meter großes Langhaus, das Archäologen in Borg fanden. Das Norwegische Fischerdorfmuseum in A liegt an der äußersten Spitze der Lofotenkette und tatsächlich in einem Ort, der nur aus einem Buchstaben besteht.

Radfahrer sind auf einer Tour von Svolvaer nach A unterwegs. Auf der Strecke erleben Aktivurlauber eine stimmungsvolle Atmosphäre in Lofoten-Orten wie Henningsvaer, Nusfjord und Reine. Die Route verläuft weiter zum Puppenmuseum Sakrisoy, sowie dem nördlichsten Golfpatz der Welt. Wer dort in der Mitternachtssonne Golf spielt, sollte besser die Sonnenbrille einpacken. Traumhaft sind Paddeltouren an der Küste Helgeland. Während die Kajaks durch das stille Gewässer des Fjords gleiten, fällt der Blick auf den Svartisen, Norwegens zweitgrößten Gletscher. Mitunter begleiten Schweinswale neugierig die Paddler. Naturfreunde sind von Touren zu Seeadlern und Walen fasziniert.

Wie Krokodilzähne ragen die schroffen Felszacken der Lofoten aus dem Wasser heraus. Auf den ersten Blick muten die Inseln nicht wie ein Reiseziel für Wanderer an. Doch gerade in den vermeintlich verworrenen Wegen liegt der besondere Reiz. Zu den schönsten Touren in Skandinavien gehört der Reinebringen. Eine flach verlaufende Strecke ist die Küstenwanderung von Nusfjord nach Nesland, die auch bei Regen begangen werden kann. Im Nordwesten der Lofoten gilt Unstad als Mittelpunkt des Artic Surfings. Kaum zu glauben, dass den Hype ein Plattencover der Beach Boys auslöste. Der Haukland Beach mit weißem Sand und türkisfarbenem Wasser ist für sein karibisches Flair berühmt.

Das Reiseziel genussvoll entdecken

Wer kann, angelt auf den Lofoten selbst nach Lachs, Dorsch und Kabeljau. Frischer lässt sich das Nationalgericht Mölje kaum zubereiten. Dabei werden zum frischen Dorsch Kartoffeln, Rogen und Kabeljauleber serviert. Als Stockfisch findet der Skrei zur Fastenzeit den Weg auf die Teller Italiens. Im Winter erwacht das „Venedig des Nordens“ im bekanntesten Fischerdorf Henningsvaer zum Zentrum des Dorschfangs.

Mit dem Nationalkuchen Kvaefjordkake erwartet Reisende auf den Lofoten eine süße Versuchung aus Vanillecreme und Baiser. Es soll das beste Backwerk der Welt sein. Nicht nur der krönende Abschluss einer aufregenden Reise auf die einzigartige Inselgruppe, die für Erholungssuchende, Aktivurlauber, Gourmets und Kulturliebhaber absolut lohnenswert ist!

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